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Enzyklika Humnae Vitae

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2.11. Die prägende Kraft der Keuschheit:
Diese Erklärung soll die Gläubigen in der heutigen Situation auf gewisse Irrtümer und Verhaltensweisen hinweisen. Die Tugend der Keuschheit soll die Menschen in den verschiedenen Lebensumständen auszeichnen.
  1. Den Stand der Jungfräulichkeit und gottgeweihten Ehelosigkeit, indem man sich mit ungeteiltem Herzen Gott hingibt.
  2. In der vom Sittengesetz bestimmten Weise je nachdem ob sie verheiratet sind oder nicht. Die Keuschheit muss das Herz des Menschen reinhalten nach dem Worte Christi: „Du sollst nicht Ehebrechen“, „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht begeht Ehebruch in Gedanken“.
Jeder soll mit seiner Frau in ehrfürchtiger Weise verkehren nicht in leidenschaftlicher Begierde. Von Unzucht und Schamlosigkeit soll nicht einmal die Rede sein. Masturbation, vorehelicher Sex und homosexuelle seien verboten.

1. In der Nachfolge Christi
Der Apostel Paulus beschreibe einen Streit im Inneren des Menschen. Es handele sich um den Streit zwischen dem "Gesetz der Vernunft" und dem "Gesetz der Glieder". Der Mensch könne nur durch die Gnade Jesu Christi von diesem Streit erlöst werden. "Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen." (Röm. 6,12.).
Da aber die Welt von Grund auf böse sei: "ganz vom Bösen beherrscht wird".(1 Johannes 5,19), sei auch diese Begierde, entstanden aufgrund der Erbsünde, trotzdem noch vorhanden, genauso wie der Anreiz zum Bösen.
Paulus fordere deshalb die Christen auf, durch Glauben, Gebet und Strenge zu sich selbst, dem Teufel entsagen zu können: "den Schlichen des Teufels zu widerstehen". ( Eph 6,11.).
Alle Christen müssten nach dem Vorbild Jesus leben, und deshalb auch jeder seine Schuld auf sich nehmen.
Mittel zur Verwirklichung eines keuschen Lebens seien :
  1. Zucht der Sinne und des Geistes
  2. Wachsamkeit und Klugheit
  3. Wahrung des Schamgefühls
  4. Maß im Genuss
  5. Gesunde Ablenkungen (Sport, Hobbies)
  6. Eifriges Gebet
  7. Häufiger Empfang der Sakramente, der Buße und der Eucharistie
Vor allem solle die Jugend sich ein Beispiel an der Gottesmutter und an anderen Heiligen nehmen, und keusche Reinheit anstreben. Dadurch seien sie fähig zur wahren, hochherzigen und selbstlosen Liebe, welch den anderen achtet.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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